|
Wer in Gedanken mitgearbeitet hat sieht das Ergebnis vor sich: Ein Maximum an belastetem Altwachs ist aus der Beute geschafft, die Bienen belagern den vorhandenen Wabenraum vollständig und danken Ihnen diese Arbeit mit einer schönen kompakten Brutnestanlage in den kommenden Frühlingswochen. Das gesamte entnommene Altwachs wird aus dem Betrieb ausgeschieden. Das Aufsetzen der Honigräume: Die Völker entwickeln sich und sitzen nun eng. Für das Einlagern von Nektar benötigen die Bienen aber viel Raum. Viel mehr als der fertige Honig später einnimmt.. Zögern Sie folglich nicht, den ersten Honigraum, nach Möglichkeit mit einem ausgebauten (unbebrüteten) Wabenkern, zeitig zu geben, während der Kirschblüte oder spätestens bei Beginn der Löwenzahnblüte. Der Bautrieb erwacht im Bienenvolk immer dann, wenn dazu Anlass besteht, d.h. wenn zusätzlich Wabenfläche gebraucht wird. In unserem Fall für einströmenden Nektar. Und, bei so vorbereiteten Völkern über dem Brutnest, im Honigraum. Und zwar hier konzentriert, und nicht überall ein bisschen. Genau das, was wir wollen! Hängen Sie niemals Waben aus dem Brutraum in den Honigraum um. Die Bienen würden in ihrer Not das neue Wachs zuerst im Brutraum einsetzen und die vormaligen Brutwaben im Honigraum ausziehen, um damit andere Honigwaben zu verdeckeln. Der gewünschte Effekt der Trennung von Alt - und Neuwachs wäre verloren. Erweiterung des Brutraumes: Die Erweiterung des Brutraumes erfolgt ebenso individuell von Volk zu Volk. Und ebenfalls an den Seiten des Brutnestes. Also nächst dem Schiedbrett, oder an der gegenüberliegenden Beutenwand. Und zwar dann, wenn der vorhandene Raum für die Brutnestanlage incl. Pollen und ein Minimum an Honigreserven zu eng wird. Behalten Sie immer den Finger am Puls der Entwicklung, ohne dabei die Volkseinheit zu zerstören! In warmen Lagen gibt man eine Mittelwand gleichzeitig mit dem Honigraum Mitte April. Die Nachschau erfolgt anschliessend wöchentlich, spätestens im 10 Tage Rhythmus, sie dauert nur wenige Minuten pro Volk. Im Gutland füllt sich der Brutraum Mitte, im Ösling meistens gegen Ende der Frühtracht.. |
|
|
|
|
|
Seite 3 / 5 |
|
|
|
|

|
ApisJungels © |