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· (simulierte) Weisellosigkeit. Eine Kombination beider perfektioniert die Ausgangssituation. Wichtig für die Praxis: Beim Start einer jeden Serie von Königinnenzellen sind dem Pflegevolk/ Startervolk (und sei es noch so stark) aktive Ammenbienen von mehreren offenen Brutwaben (notfalls aus anderen Völkern) zu zufügen. 2.2 - Der Zuchtstoff Der Zuchtstoff sollte aus nachzuchtwürdigen Völkern/ Königinnen stammen. Nachzuchtwürdig wird eine Königin weder durch ihren Preis, noch durch ihre Herkunft und noch weniger durch ihre Farbe oder die Beschaffenheit ihres Haarkleides. Vielmehr muss sie ihre Qualitäten unter Beweis stellen, d. h. ihre Fähigkeit ein gesundes, starkes, sanftmütiges Bienenvolk aufzubauen, das viele Honigreserven sammelt und das seine gebündelte Kraft nicht in übertriebener Schwarmstimmung (Schwarmdusel) vergeudet. Dazu die Notwendigkeit, diese Eigenschaften weiter zu vererben an die Nachzuchten. Zum Zeitpunkt der Nachzucht ist es wichtig, die Zuchtmütter in mittelstarken Ablegern in bester Verfassung zu halten. Hochvitale Ausgangsbrut eingebracht in ein vor Kraft strotzendes Pflegevolk stellen den sauberen Anfang dar zur Aufzucht vollwertiger Königinnenserien. Ein sehr starkes Pflegevolk pflegt ohne Weiteres 40 Zellen, ein weniger starkes entsprechend weniger. 2.3 - Keine Bedeutung hingegen hat die Art und Weise, wie der hochwertige Zuchtstoff in das Pflegevolk gebracht wird: Zucht aus dem Ei oder umgelarvte jüngste Larven, Zellenschneiden, Weiselnäpfchen aus Wachs oder aus Kunststoff , alles ist Geschmackssache. In der Praxis erweist sich das wieder verwendbare Stecksystem von Nicot aus Frankreich in Verbindung mit dem Umlarverfahren weltweit als unübertroffen und ausgereift. 3) Bildung der Begattungsableger Auch hier wird viel am Thema vorbeigeredet. Das Ziel sowie einige fachliche Notwendigkeiten bestimmen die Vorgehensweise. 3.1 - Das "ideale" Kästchen für alle Situationen wird es deshalb nicht geben. Folgenden Anforderungen sollte das Begattungskästchen gerecht werden:
Weniger bewährt haben sich in unserem Betrieb alle Kleinstkästchen, wie Einwabenkästchen, Kirchhainer, Kieler, Niesethaler usw. Die Besiedelung solcher Kästchen ist eine Tortur, nicht nur für den Imker sondern genauso für die Bienen. Außerdem muss man die Königinnen im Brutschrank oder in Hürdenrähmchen im Pflegevolk schlüpfen lassen, was später zu Verhaltensstörungen der Jungköniginnen führen kann. Nach Beginn der Eiablage sind diese Kästchen sofort zu klein, es ist zu wenig Wabenfläche vorhanden für Futtervorräte und Brut. Im Spätsommer, bei der Auflösung dieser kleinst- Sommereinheiten, weiß man nicht wohin mit den Bienen. |
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