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Bericht zum Primorski - Bienenimport
nach Luxemburg

I Der Primorski- Import nach Luxemburg

Das nach Luxemburg importierte Primorski Material, ursprünglich aus der Region um Wladivostok,  stammt aus den USA. Im Auftrag des US Landwirtschaftsministerium (USDA) und unter der Leitung von Prof. Dr. Rinderer werden Königinnen dieser Zuchtrichtung systematisch und in großem Umfang in den USA verbreitet um dem Problem Varroatose Herr zu werden.. Wohl kann man auch über Internet Primorski -Königinnen kaufen, auch in Imkerzeitschriften liest man Anzeigen. Hier ist die Seriosität jedoch nicht garantiert. Vom seuchenhygienischen Risiko ganz zu schweigen.

Aus zeitlichen (notwendige frühzeitige Bestellung) und aus finanziellen Gründen (eine einzigen Königin aus dem offiziellen USDA Programm kostete Anfang 2001 um die 1000 US Dollar), aber auch um das Risiko des Importes zu mindern, war es sinnvoll, dass wir uns dem Import über die Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker (GdeB) anschlossen. Das auf diesem Weg nach Deutschland eingeführte Material unterlag einer strengen Seuchenkontrolle (Quarantäne), es entstammt den gleichen vorgeprüften Herkünften wie das von deutschen Instituten importierte Material, mit dem Unterschied, dass alle Königinnen der GdeB  inselbegattet, somit reingepaart sind.

Dennoch sollte man mit jedem Import sehr vorsichtig umgehen. Aus diesem Grunde bleiben alle Königinnen vorerst unter Quarantäne, der Ausflug von Geschlechtstieren wird unterbunden. Diese Vorsichtsmassnahme ist mit den Verantwortlichen des hiesigen Seuchendienstes unter der Leitung von Dr. Weis abgesprochen und unterliegt der vertraglichen Vereinbarung mit der Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker. Alle diese Vorsichtsmassnahmen können erst nach weiteren Überprüfungen innerhalb der kommen Monate aufgehoben werden, nämlich für diejenigen Völker, von denen eine Gefahr für nichtzüchtende Imker ausgeschlossen werden kann. Das Material darf nicht kommerziell verbreitet werden und bleibt somit für Zuchtzwecke reserviert.

Der Import von Zuchtmaterial:
Importiert wurden weder Bienen noch Königinnen, sondern jüngste Larven. Wie bereits erwähnt, sind luxemburgische Imker auf privater Basis am sehr kostspieligen Import (von Dr. Rinderer, USA) via Gemeinschaft der Buckfastimker e.V. beteiligt. Somit war es uns möglich, von 4 verschiedenen Königinnen, 3 verschiedene Linien dieser Herkünfte umzularven. Dazu war eine Reise nach Wriedel, Nähe Lüneburg, notwendig. Mit bemerkenswerter Zähigkeit lotste Präsident Bertemes am 27. 6. eine kleine Gruppe (Jos Guth, Hermann Thannen, Paul Jungels) incl. 4 Anbrüter an einem Tag hin und zurück!

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