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Im Hinblick auf einen möglichen Import des kleinen Beutenkäfers aus den USA durch Königinnenimporte via Flughafen Luxemburg erreichten mich teils sehr emotionsgeladene Mails mit heftigen Anschuldigungen.
Folgende Richtigstellung ist daher angebracht:
Mit den in Mails und Mitteilungen erwähnten Königinnenimporte nach Luxemburg via Flughafen Findel haben ich nicht das geringste zu tun.
Auch für die luxemburgische FUAL Zuchtgruppe „Varroatoleranz" wurden keinerlei Importe, weder aus den USA noch sonst woher, getätigt. Die im eigenen Betrieb und im FUAL Programm eingesetzten Primorskilinien entstammen einem Import von Eiern derjenigen Königinnen, welche die GdeB 2001 völlig legal in die BRD importierte. Näheres
Offenbar hat eine Privatperson sowie ein deutsches Bieneninstitut, trotz aller Warnungen über Unsicherheiten bezüglich Beutenkäfer, 2003 und 2004 SMR Königinnen aus den USA via Luxemburg importiert.
Dem weltweiten Handel mit Kunstschwärmen und zügellosen Königinnenversandt über Kontinente hinweg stehe ich persönlich sehr skeptisch gegenüber.
Dem weltweiten Austausch von Zuchtmaterial kann und sollte sich eine zeitgemässe Imkerei nicht vollständig verwehren. Dies gilt für Wissenschaft und Praxis! Allerdings gelten für den versierten Fachmann, unabhängig der jeweiligen Gesetzeslage und möglichen Rechts- und Geschäftsansprüchen, hier eine Reihe von Vorsichtsmassnahmen, welche die Freisetzung und Ausbreitung von Krankheiten und Parasiten sehr wirksam zu unterbinden vermögen, wie die Erfahrung eindeutig belegt.
Dennoch finde ich es (gelinde ausgedrückt) erstaunlich wenn genau jene Instanzen, welche Jahrzehnte lang vor der Kombinationszucht und dem Import von „fremden Rassen" warnten, welche bis heute die Ergebnisse der Kombinationszucht verschweigen, welche nach aussen hin nur Reinzucht propagieren und fördern, wenn genau diese Leute selbst beim Import „über sieben Ecken" ertappt werden.
22. 02. 2005 Paul Jungels
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