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Bedeutung sind die Aminosäuren resp. die Enzyme, mit denen die Bienen den eingesammelten Nektar anreichern. Sie bestimmen weitgehend die innere Qualität sowie die gesundheitsfördernden Eigenschaften von naturbelassenem Honig. Diese, seit der Antike dem Honig zugeschriebenen Wirkungen lassen sich weniger durch einzelne, allein wirkende Substanzen erklären, vielmehr wird der Effekt durch ein gleichzeitiges harmonisches Zusammenwirken mehrerer verschiedener Honiginhaltstoffe begründet. Tatsächlich ist ein naturbelassener Honig weit mehr als ein gesunder, den menschlichen Organismus wenig belastender Energiespender. Die positive Wirkung von Acetylcholin und Cholin auf Herz, Leber und Verdauung sind unbestritten. Ebenso kann bei Behandlungen von Pollenallergien mit einheimischen Honigen durch den im Honig enthaltenen Pollen eine allmähliche Desensibilisierung erwirkt werden. Die seit Jahrhunderten bekannte desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung des Honigs bei der Wundheilung und bei Erkältungskrankheiten ist auf die antibakteriell wirkenden Abbauprodukte gewisser Enzyme zurückzuführen. Von besonderer Bedeutung ist das extrem licht- und hitzeempfindliche Enzym Glucose - Oxidase. Dieses wandelt die Glucose um in Glukonsäure und in Wasserstoffperoxyd. Wasserstoffperoxyd (H2O2) aber wirkt bakterientötend. Diese Wirkung konnte im naturbelassenen Honig selbst noch bei 40-facher Verdünnung nachgewiesen werden. Honig läßt sich auch importieren, die Bestäubung der Blüten allerdings nicht. Eingangs wurde bereits auf die enorme Sammelleistung eines einzelnen Bienenvolkes während der Erzeugung von einem Pfund Honig hingewiesen. Beim Einsammeln von Blütennektar wird von der Biene dabei nichts zerstört. Die Biene nimmt bei ihrer Nahrungssuche ausschließlich das, was ihr von der Pflanze angeboten und bereitgestellt wird. Da die Honigbiene blütenstetig ist, d.h. während eines Ausfluges immer nur die gleiche Blütenart besucht, sichert sie durch die Übertragung von Pollenkörnern in ihrem Haarkleid die Bestäubung der Blüten. Dies ist die Voraussetzung zu einer Frucht und Samenbildung. Die Biene gibt indem sie nimmt! Etwa 80% der Pflanzenarten sind auf Insektenbestäubung angewiesen. Zusammen mit den allseits gegenwärtigen Wildbienen garantiert eine genügend hohe Zahl von Bienenvölkern (über das ganze Land verteilt) die Bestäubung der Blüten und erhält so die |
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