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Grundlage der weiteren Buckfastzucht. Eine hochgradige, für die praktische Imkerei völlig ausreichende Resistenz der Buckfast - Bienenpopulation gegenüber der Tracheenmilbe wurde aber erst um 1927 erreicht, nach Jahrelanger strenger Auslese und nicht ohne empfindliche Verluste hinnehmen zu müssen: "Der Sommer 1921 war in Südwestengland einer der günstigsten in diesem Jahrhundert. Im Laufe desselben bewährten sich zwei Schwesterköniginnen, die einer großen Serie angehörten, als überragend in der Leistung. Folglich wurden beide im Jahr darauf als Zuchtmütter mitverwendet. Die Zuchtnachkommen erwiesen sich in einem Fall als extrem milbenanfällig, im anderen als hoch widerstandsfähig. Ein einziger Fall dieser Art genügt natürlich nicht als Beweis einer erblich bedingten Resistenz..." und Br. Adam weiter: "Vereinzelt erlebten wir immer wieder Ausreißer in unserem Zuchtstamm. Die letzte sichtliche Erkrankung eines Buckfastvolkes an Tracheenmilben sah ich 1947..."
Mitte der 20er Jahre importierte das englische Landwirtschaftsministerium aus den USA Königinnen eines - auch heute noch - bekannten Zuchtstammes auf Basis der Italienerbiene. Das Material wurde Br. Adam zwecks Prüfung zur Verfügung gestellt. "trotz all ihrer guten Eigenschaften können sich diese Bienen bei uns nicht halten, und zwar wegen einer hochgradigen Milbenanfälligkeit. Sie erwies sich als so extrem anfällig, das oft kräftige Völker mitten im Sommer, selbst bei bester Tracht, plötzlich eine Massenkrabbelei zeigten, die sich in späteren Jahren als charakteristisches Kennzeichen extremer Milbenanfälligkeit erwies. Über 30 Jahre später entschlossen wir uns zu einem weiteren Import von Königinnen des gleichen Stammes, um festzustellen, ob dem Stamm nach mehr als 30 Jahren die gleiche Milbenanfälligkeit noch anhaftet. Die beiden Königinnen erreichten uns Mitte Juli1958 und wurden auf unserem Heimstand zugesetzt. Die Entwicklung im nächsten Frühjahr liess nichts zu wünschen übrig, und wir hatten die Absicht, beide Königinnen für Kreuzungszwecke zu verwenden. Es kam allerdings nie soweit: gegen Ende Juli stellte sich plötzlich eine Massenkrabbelei vor einem der Völker mit amerikanischen Königinnen ein. Um jeden Zweifel auszuschließen wurden sofort Bienenproben nach Rothhamsted zur Untersuchung eingesandt: Unsere Befürchtungen wurden bestätigt. Alle Bienen waren mit Milben infiziert, es gab aber keine Anzeichen von Nosema, Amöben oder anderen Krankheitserregern. Im zweiten Volk kam die Seuche erst gegen Frühjahr zum Ausbruch, aber dann sofort in intensivster Form. Im erwähnten Juli 1959 befanden sich weitere 48 Völker unseres eigenen Zuchtstammes auf dem Heimstand, von denen kein einziges Anzechen einer Milbeninfektion zeigte. Ich könnte noch eine Menge ähnlicher Beispiele von Milbenanfälligkeiten aus unserer Erfahrung zitieren."
Von wissenschaftlicher Seite wurde die Resistenz der Buckfastbiene gegenüber der Tracheenmilbe des öfteren bestritten, resp. einem schnellen Massenwechsel im
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