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Buckfast ihre erste sinnvolle praktische Anwendung. Dieser erneute Fortschritt, resp. Erfolg in seinen Züchtungsbemühungen ließen in Br. Adam in den folgenden Jahren den Plan der schrittweisen systematischen züchterischen Bearbeitung der Honigbiene entsprechend den neuesten genetischen Erkenntnissen reifen "Es war mir nun klar, daß nur die Kombinationszucht - also die Zusammenfügung der wirtschaftlich wichtigen Eigenschaften der verschiedenen Rassen und Zuchtstämmen - zu einem wesentlichen Fortschritt in der Züchtung der Honigbiene führen würde. Die Rassen von Apis mellifera welche uns die Natur überlassen hat, befinden sich jedoch verstreut, zum Teil isoliert hauptsächlich in angrenzenden Ländern um das Mittelmeer. Unsere erste Aufgabe war folglich, ehe wir uns auf breitester Basis an die Kombinationszucht wagen konnten, die Zuchtmöglichkeiten zu erforschen, welche uns die Natur in den individuellen Rassen hinterlassen hatte, sie zu ermitteln, zu prüfen, zu bewerten und dann die Einzelindividuen von höchstem Zuchtwert zusammenzufügen auf dem Wege der Kreuzungs- und Kombinationszucht" Dabei waren die damaligen Kenntnisse über die verschiedenen Bienenrassen, vor allem betreffend der morphologischen und physiologischen Merkmale überaus spärlich und alles andere als zuverlässig. Sie stützten sich weitgehend - wie oft auch heute noch - auf "Annahmen und Spekulationen". Eine genaue und umfassende Kenntnis der Variationsbreite ist aber die elementare Grundlage für erfolgreiche Kreuzungsversuche." Die Erforschung der Bienenrassen Das gesamte Unternehmen "auf der Suche nach den besten Bienenstämmen" wurde bereits 1948 beschlossen und in seinem vorläufigen Umfang festgelegt. Die umfangreichen Kosten wurden im wesentlichen von der Buckfast-Abtei getragen, das voraussichtliche Programm der Reisen mit dem englischen Landwirtschaftsministerium abgestimmt. Zwei Ziele verfolgte Br. Adam mit seinen Forschungsreisen: * Einmal ging es darum, wie bereits erwähnt, die Zuchtmöglichkeiten zu ermitteln, wo es nützlich und sinnvoll erschien, Königinnen zu sammeln die dann in den Folgejahren in der Buckfastimkerei ausgewertet wurden. Also möglichst genaue Anhaltspunkte über die Lebensbedingungen sowie züchterischen Werte der verschiedenen Naturrassen zu erlangen. * Zum Anderen sammelte Br. Adam von den verschiedensten Rassen sowie deren Ökotypen Bienenproben die, in Konservierungsflüssigkeit verwahrt, der Versuchsanstalt in Rothamsted für biometrische Untersuchungen dienten. Die damals bereits abzusehende Ausrottung vieler Bienenrassen ist heute bereits derart weit fortgeschritten, daß die Bienensammlungen Br. Adam's für heutige Vererbungsforscher einen unschätzbaren |
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