"P. HACCOUR aus Sidi-Yahia du Gharb, einer der routiniertesten Imker die ich je kennenlernte,  erwies sich als der unentbehrliche Helfer, da er zudem fließend arabisch sprach. Außerdem verfügte er über die nötige Lebenserfahrung im Umgang mit der arabischen Bevölkerung." Auch dieser Auftrag erwies sich für alle Beteiligten als eine reichlich abenteuerliche und strapaziöse Angelegenheit. Einen Monat später ging die Reise weiter in die Türkei, wo Br. Adam nun die südliche Hälfte gründlich durchforschte, um anschließend in den besonders interessanten Gebieten von 1952 weitere Königinnen für spezielle Zuchtzwecke zu sammeln. Von dort ging es weiter durch Nordgriechenland bis in das nordöstliche frühere Jugoslawien , wo sich die Grenzen zu Ungarn und Rumänien berühren. Im Juni kehrte Br. Adam nach England zurück um wichtige Arbeiten an seinen Bienen zu erledigen.
Ende Oktober startete er dann mit dem Flugzeug Richtung Ägypten, wo das besondere Interesse dem Nildelta galt. Die hier beheimatete Ägyptische Biene erregte offensichtlich seit jeher die Aufmerksamkeit der Imker, vor allem auch in Europa. Dies nicht etwa wegen einer besonderen Leistungsfähigkeit, sondern vielmehr aufgrund ihrer Äußerlichkeiten, der leuchtend-orange Färbung in Zusammenspiel mit ihrer besonders dichten Behaarung!
Br. Adam's Aufmerksamkeit galt allerdings einer ganz anderen Eigenschaft: in verschiedenen Stämmen der Ägyptischen Biene fand er die einzige Rasse von Apis mellifera-L die kein Propolis sammelte!  Eine Eigenschaft die man als Berufsimker zu schätzen weiß. Entsprechend intensiv waren die Bemühungen in den folgenden Jahren diese Eigenschaft in einer Neukombination zu fixieren und dem Buckfast-Stamm einzufügen.

Nach dem Besuch einiger staatlich geführten Zuchtstationen in der Libyschen Wüste kehrte Br. Adam erst im Januar 1963 nach Buckfast zurück.


Ergänzende Reisen 1972: Türkei; 1976: Griechenland, Slowenien, Marokko;
1977: Griechenland; 1981:die Halbinsel Athos.

"Die ersten Reisen dienten der Aufgabe festzustellen, wo die einzelnen Rassen zu finden sind, welche Eigenschaften sie besitzen und wo und wie weit sie verbreitet sind.

Inzwischen habe ich alle diese Rassen, sowie deren Ökotypen auf ihren wirtschaftlichen und züchterischen Wert geprüft. Dies war eine umfangreiche und mühsame Arbeit, die Jahre dauerte.."

Ab 1972 unternahm Br. Adam dann eine Serie weiterer Reisen in all jene Gebiete, wo er aufgrund seiner ersten Eindrücke Zuchtmaterial von besonderem Wert für seine weitere Züchtung vermutete. Insbesondere Griechenland und die Türkei wurden noch intensiver erforscht, aus allen Gegenden wurde erneut wertvolles Genmaterial nach Buckfast



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