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geschickt. "Mit dem Abschluß dieser letzten Reisen habe ich das Ziel, das ich mir gestreckt hatte, erreicht. Aber unsere Kenntnis von den Bienenrassen ist immer noch sehr unvollständig. Wir wissen so gut wie nichts über die einheimischen Bienen im Iran und Afghanistan, noch haben wir genauere Vorstellungen über die wirtschaftlichen Qualitäten der afrikanischen Rassen südlich der Sahara. Solange diese Lücken nicht gefüllt sind, entbehren alle Mutmaßungen über den Ursprung der heutigen Rassen einer sicheren Grundlage. Mit der zunehmenden Wertschätzung der Bienenforschung und dem Fortschreiten der Wissenschaft, insbesondere auf dem Gebiet der Vererbung und der Züchtung, wird es einem anderen, der über die nötige Erfahrung und Ausrüstung verfügt, zweifellos möglich sein, die Arbeit da wieder aufzunehmen, wo ich aufgeben mußte".. 1987: Tansania Doch getreu nach dem Motto, daß die letzte Reise doch noch nicht die letzte sei, überraschte der damals knapp 90 jährige Mönch 1987 seine engsten Freunde mit dem Vorhaben, die sanftmütige Ostafrikanische Bergbiene Apis mellifera - Monticola in ihrer Heimat kennenzulernen. Die Monticola besiedelt ausschließlich die Wälder der Bergkuppen Ostafrikas, in einer Höhe über 2.500 m. Eine im Vorfeld gut vorbereitete Expedition führte schließlich eine ganze Mannschaft enger Freunde um Br. Adam, incl. einem Fernsehteam, in die Bergwelt Tansanias. In einem zweiten Anlauf konnte dann auch Zuchtmaterial erfolgreich nach England gebracht werden. Es sollte Br. Adam jedoch nicht mehr gegönnt die vorgesehenen Zuchtarbeiten mit der Monticolabiene eigenhändig zu Ende zu bringen. Die züchterischen Ergebnisse der Reisen Neben dem geschichtswissenschaftlichen Wert, den die Reiseberichte Br. Adam's inzwischen erlangten und der wohl einmaligen Vorarbeit zu einer umfassenden apistischen Rassenkunde fanden die Forschungsreisen ihren Niederschlag auch in der weiteren Entwicklung der Buckfastbiene: - Um 1960 konnte Br. Adam eine Neukombination mit der Griechischen Biene dem Buckfast - Grundstamm einverleiben, die Buckfastbiene wurde dadurch schwarmträger und vor allem auch extrem sanftmütig. - Seit seiner ersten Reise in die Türkei im Jahre 1954 berichtete Br. Adam über die besonderen Qualitäten der Anatolischen Varianten, deren Lebenskraft und Vitalität sowie |
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