Berechnung anhand von Mittelwerten führt nicht weiter, da die Züchter eine Selektion einschalten die mit ziemlicher Sicherheit von diesen Mittelwerten wegführt. Sonst wäre die Selektion nicht nötig.

Während sich die Chromosome bei der Reifungsteilung unabhängig voneinander verhalten, bleibt im Gegensatz dazu deren Geninhalt (Paketinhalt) in der Regel beisammen. Höchst interessante Ausnahmen bestätigen die Regel. Manchmal tauschen nämlich Chromosome einen Teil ihres Inhalts aus, oder es hängen sich Chromosomtrümmer an Nachbarchromosome an, was natürlich zu Veränderungen des Inhaltes führt (Genwechsel; springende Gene).

Wir finden also innerhalb der Zellkerne eines Lebewesens Chromosomenpaare, eines vom Vater und eines von der Mutter. Auf den jeweiligen Chromosomen gibt es erst recht Genpaare, ein Gen vom Vater und eines von der Mutter (einige Tausend).

Die Gene, oder Erbfaktoren, sind die eigentlichen Erbträger, sie sind also direkt verantwortlich für die jeweiligen Eigenschaften. (in Wirklichkeit die komplizierten Eiweissbausteine der Chromosome)

Bei Reinerbigkeit einer Eigenschaft »x« sind die betreffenden Gene des Chromosomenpaares gleich, man nennt dies »homozygot«, das Gegenteil davon



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Zellkern mit geordneten Chromosomen

(vereinfacht)

bei der Reifungsteilung wird eine Hälfte ausgeschieden.

bei der Aufstellung verhält sich jedes Chromosomenpaar unabhängig.

neue Keimzelle, reduziert auf die Hälfte der
Chromosome (von jedem Paar eines).

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