zusätzlich zu stimulieren. Diesen Einfluß nennt man Heterosiseffekt. So sind Kreuzungen stets vitaler und leistungsfähiger als die Ausgangslinien in Reinzucht. Bei der Honigbiene beschränkt sich der Heterosiseffekt nicht auf positive Eigenschaften, z.B. Fleiß oder Vitalität, sondern bewirkt oft auch eine erhöhte Schwarmlust, manchmal auch Stechlust. Bedingt durch das Zusammenspiel der verschiedenen Generationen im Bienenvolk zeigt die Heterosis oftmals einen günstigeren Einfluß in der F2 und F3 einer Kreuzung oder Linienpaarung als in der F1 (Einflüsse auf die Schwarmneigung und die Sanftmut). Eine Leistungssteigerung kommt nämlich nur zum Tragen wenn durch die Heterosis die Schwarmneigung nicht zu stark beeinflußt, also in unserem Fall nicht vergrößert wird.

* Bei Mischerbigkeit treten oft auch Übergangsformen auf für die es eigentlich keine speziellen Erbfaktoren gibt (intermediäre Vererbung). z.B. die Farbe rosa im klassischen Schulbeispiel  entspringt den Farbgenen rot - weiß. Ein schönes praktisches Beispiel zeigt sich hier bei einer belgischen Fleischrinderrasse (blanc bleu Belge), welche in ihren wirtschaftlichen Eigenschaften eine mustergültige Erbtreue zeigt. Nicht aber in ihrer Farbe: die von den Züchtern nämlich angestrebte einheitlich graue Pelzfarbe entspringt dem Übergangsfarbton der Ausgangszuchtrassen dieser Zuchtpopulation. Sie stellt stets



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