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was zu erwarten ist. Die Kombinationen Erzielt man hier positive Ergebnisse, so müssen in einer zweiten Phase über eine Serie von Inzuchtgenerationen mit einer dem Gesamtzuchtziel zuorientierten Auslese der Elterntiere, die neuen Eigenschaftsverbindungen isoliert und fixiert werden. Ohne diese Inzuchtgenerationen sind erbbeständige Kombinationen tatsächlich nicht möglich, die Kreuzungsergebnisse würden sich innerhalb weniger Generationen verlieren. Erst dann, wenn die Neuverbindungen in einwandfreier erbfester Form vorliegen, kommt eine weitere Verbindung mit dem Hauptzuchtstamm in Frage, d. h. die neuen nun besseren Linien treten schrittweise anstelle des alten Zuchtstammes. Feste, rezeptartige Regeln gibt es aber hier nicht. Die Entscheidungen über die Zuchtauswahl und erneute Verpaarungen müssen immer individuell getroffen werden. In der Kombinationszucht geht es also nicht, - wie von gewissen Seiten (z.B. ebenfalls von Herrn Pechhacker, Bienenvater 11/1990) immer wieder falsch behauptet wird, um die Einkreuzung dieser oder jener Rasse schlechthin in den Zuchtstamm. Vielmehr geht es hier um eine ständige Anreicherung des Grundstammes mit erwünschten, zuvor isolierten Eigenschaftsverbindungen anderer Rassen oder anderer Zuchtstämme, aus denen diese am vorteilhaftesten zu züchten sind. Wer sich dieser Möglichkeit, aus welchen Gründen auch immer, verschließt, verschließt sich selbst die Möglichkeit des eigenen Zuchtfortschritts. Als Vereins- oder Verbandsfunktionär auch dem anderer. An dieser Stelle komme ich nicht umhin auf die vielzitierten und oft nachgebeteten Vorwürfe gegenüber der Kombinationszucht einzugehen, dies besonders bei der Erstellung von Rassenkreuzungen. Hauptsächlich geht es hier um die sogenannten Abfallprodukte der Kreuzungen und deren Einfluß auf die Bienen der nichtzüchtenden Imker. In der Tat sollte man hier in jedem Fall Vorsicht walten lassen und Vorsorge treffen. In unserem Betrieb werden die ersten Generationen gewisser Kreuzungen und Fremdpaarungen stets unter Quarantäne gehalten, d.h. ich verhindere den Ausflug von Königin und Drohnen. Erst nach ausgiebiger Vorprüfung und Auslese der Kreuzungen über einige Generationen wird diese Vorsichtsmaßnahme aufgehoben, und zwar dann, wenn das Niveau dieser speziellen Zuchten über dem Schnitt der allgemeinen Landbiene steht, dies insbesondere hinsichtlich der Sanftmut. Die Besucher unserer Stände können gewiß bestätigen, daß unsere Bienen, selbst die Kreuzungen, auch bei |
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