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In letzter Zeit häufen sich die Berichte über steigende Wachsbelastungen durch synthetische Wachsmottenbekämpfungs- und Varroabehandlungsmittel. Das Problem stellt sich offensichtlich weltweit. Heute ist es bereits extrem schwierig unbelastetes Bienenwachs auf dem Wachsmarkt zu erstehen. (Dr. Wallner, 1996). Der vorliegende Versuch wurde bereits im Jahre 1985 gestartet. In einem Großversuch an den über 200 Ertragsvölkern unserer Berufsimkerei sollte vorerst unter Praxisbedingungen erprobt werden, ob es trotz Einsatz von synthetischen Varroa- Behandlungsmitteln (Fluvalinat/Apistan) weiterhin möglich ist, weitestgehend rückstandsfreien Honig zu ernten. Später stand ebenfalls die Anreicherung - oder besser die Verhinderung einer Anreicherung - dieser fettlöslichen Mittel im Bienenwachs zur Diskussion. Inzwischen ist allgemein bekannt, daß die meßbaren Rückstände der fettlöslichen Behandlungsmittel im Honig zum Teil aus Kleinstwachssplitter herrühren, die beim Entdeckeln resp. Schleudern in den Honig gelangen ud kam aussiebbar sind. Dank der Untersuchungen von Dr. Wallner und Mitarbeitern wissen wir aber auch, daß, ab einer für die verschiedenen Behandlungsmittel individuell hohen Konzentration, die an sich fettlöslichen Varroa- Behandlungsmittel in den Honig überwechseln können
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