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züchterische Bearbeitung der betreffenden Eigenschaft. Die diesbezüglich besten Ergebnisse erzielten wir mit dem Stamm SINGER aus Österreich. ERGEBNISSE Aufgrund der verschiedenen Äußerungen von wissenschaftlicher Seite, nach denen Rückstände im Wabenbau schnell wandern und sich gleichmäßig im gesamten Wabenbau verteilen (auch im Neuwachs), wurden im Winter 1996 / 97 (Also nach 10 Jahren Behandlung mit Fluvalinat/Apistan!) Wachsproben aus unserem Betrieb in Hohenheim auf Rückstände untersucht. Das Ergebnis, nach 10 Jahren Fluvalinatbehandlung, müßte eigentlich überzeugen: - WACHSPROBE 1 - Altwachs im Frühjahr 96 wie beschrieben entnommen: 2 mg Fluvalinat pro kg Wachs. Die erzielten Ergebnisse sollen nicht als Freibrief oder Plädoyer für einen gedankenlosen Einsatz gleichwelcher chemischer Hilfsstoffe in der Imkerei verstanden werden. Vielmehr geht es darum jede Möglichkeit zu nützen um dem guten Ruf des Naturproduktes "Honig" auch in Zukunft gerecht zu bleiben. Bei konsequenter Durchführung und einem gleichzeitigen Verzicht auf künftige Behandlungen mit synthetischen Behandlungsmitteln eignet sich die beschriebene Methode ebenfalls dazu, schrittweise wieder zu sauberem und nahezu völlig unbelastetem Wabenbau zu kommen. Aber auch aus hygienischer Sicht, zB. um vom Imker unbeeinflußbare Wachsverunreinigungen von Außen zu eliminieren sowie bei der prophylaktischen Bekämpfung der verschiedenen Brutkrankheiten spielt die systematische Wabenerneuerung, und vor allem aber die durch diese Methode gegebene Wachserneuerung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Frühjahr 1997 Paul Jungels |
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