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geimkert. Wer aus diversen hygienischen Gründen eine strenge Trennung von Brut- und Honigräumen praktiziert, wird folgende Feststellung des Öfteren gemacht haben: Während der Schwarmzeit, besonders bei witterungsbedingten Trachtpausen, finden sich immer wieder Völker, welche im Zentrum des ersten Honigraumes über dem Absperrgitter, trotz abgetrennter Königin, Brut aufweisen. Meistens nur wenige Zellen, manchmal aber auch auf mehreren Honigwaben. Aus dieser Brut schlüpfen gesunde Drohnen. Im Schwarmjahr 1995 waren es bei uns stellenweise so viele, dass wir auf etlichen Ständen Probleme mit den Bienenfluchten hatten. Da die Königinnen in den Bruträumen abgetrennt sind, kommen hier nur eierlegende Arbeiterinnen in Frage. Wahrscheinlich sind die Ovarien einer Anzahl von Arbeiterinnen während der Schwarmzeit so stark entwickelt, dass diese mit der Königin in Konkurrenz um freie Zellen treten zum Ablegen ihrer Eier . Selbstverständlich wäre es illusorisch zu glauben, diese "Drohnenmütterchen" wären nur im Honigraum aktiv. Aufgrund der jahrelangen Beobachtungen gehe ich davon aus, dass während und nach einer normalen Schwarmperiode in einem gesunden Volk sicher etliche hundrt Drohnen auf diese Weise schlüpfen. Beim Verwenden standbegatteter Drohnenvölkern für Belegstellen oder/ und Besamungen ist ein nicht zu vernachlässigender Anteil an Fehlpaarungen durch diesen Umstand fester Bestandteil der Zuchtarbeit. Bei kontrolliert gepaarten Drohnenvölker (innerhalb des gleichen Zuchtstammes) bezieht sich der Ausdruck "Fehlpaarung" auf die getätigten Paarungsangaben und kann genauso auf die weitere Zuchtgenerationen entscheidend Einfluß nehmen. Hier kommt dann erschwerend hinzu, dass derartige Fehlpaarungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit merkmalsmässig nicht auszumachen sind., folglich meistens verborgen bleiben. Drohnen als Söhne von Drohnen (Prof. Koeniger, Apidologie 1989) Prof. Koeniger beschreibt hier anhand eines Versuches mit homozygoten cordovan Königinnen, welche nach Mischpaarungen mit dunklen und mit cordovan Drohnen sowohl in helle Völker als auch in dunkle Völker (beides mit denselben Königinnen um den Einfluß eventuell eierlegender Arbeiterinnen zu ermitteln) eingeweiselt wurden. In allen Fällen traten bei einigen Königinnen auch dunkle Drohnen auf. Die freie Paarung mit unverwandtem Drohnenmaterial sowie die natürliche Aufzucht der Brut im Volk bis kurz vor dem Schlüpfen (diploide Drohnen werden bekanntlich von den Bienen im frühen Stadium entfernt) führten zur Schlußfolgerung, dass die dunklen Drohnen nur Söhne von Drohnen sein können. Dass also der Spermakern sich nach der Befruchtung der Eizelle in einigen Fällen weiterentwickelt, die Chromosome des Eikerns |
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